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lecture: Hochschulen im Web

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Hochschulen und ihre Institute müssen mit ihren Webseiten die Anforderungen verschiedener, recht
unterschiedlicher Zielgruppen abdecken. Zielgruppen sind unter anderem wissenschaftliche Tätige
von anderen Hochschulen, die an der eigenen Hochschule tätigen Menschen, Studierende,
potentielle Studierende, Entscheider über Forschungsmittel, Fachleute aus Politik und Wirtshaft als auch die interessierte Öffentlichkeit. Jede dieser Zielgruppen hat andere Bedürfnisse bezüglich der Webseite.

Die zu präsentierenden Inhalte sind ebenfalls sehr speziell. Es geht um eine Erschließung wissenschaftlicher Publikationen unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Standards, wissenschaftlicher Forschungsprojekte und Forschungsmaterialien gemäß Vorgaben etwa der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Aufschließung in Forschungsgebiete und Forschungsthemen.
Neben diesen fachspezifischen und zielgruppenspezifischen Anforderungen müssen die Hochschulen auch weitere Anforderungen wie zum Beispiel Barrierefreiheit umsetzen.
Diese sehr diversen Anforderungen zu erfüllen ist eine Herausforderung. Ihr entgegen steht zumindest bei Deutschen Hochschulen eine regelmäßig ausgesprochen knappe Ausstattung mit Resourcen.
Im Rahmen einer Studie wurden verschiede Aspekte der Webseiten mehrerer Hochschulen in Deutschland untersucht:
• Struktur der Webseiten
• Wie werden die unterschiedlichen Zielgruppen angesprochen?
• Wie sind die Institute eingebunden?
• Welche Systeme werden genutzt
• Sind die Seiten barrierefrei gemäß WCAG 2.0
In dem Vortrag wird die Frage verfolgt, wie die genannten Aufgaben durch Open Source Software unterstützt werden bzw. sich unterstützen lassen. Insbesondere gehen wir auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Webseiten der verschiedenen Institute ein. Außerdem werden wir die am häufigsten vorkommenden Probleme bezüglich der Barrierefreiheit genauer analysieren.