Version 1.0-first_public

lecture: Komponenten für das WWW: Das Client-side Component Model (ccm)

Diskussion des Stands der Komponentierung des WWW und Einführung in das Client-side Component Model (ccm)

Www

Kurze Zusammenfassung des Stands der Komponentierung des WWW und Einführung in das Clientside Component Model (ccm)

Modularisierung ist ein Grundprinzip der Informatik, aber im WWW noch nicht so richtig umgesetzt: HTML, CSS und JavaScript verfügen kaum über ausreichende, standardisierte und weltweit akzeptierte Modularisierungsmechanismen. Die Komponentierung des WWW bleibt ein wichtiges Thema auch 2016. Im Vortrag werden die Probleme und Grenzen aufgezeigt und Gründe für die Eigenentwicklung des Client-side Component Models (ccm) erläutert. ccm.js ist ein kleines JavaScript-Framework, das im Rahmen einer Masterarbeit an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg entstanden ist und im BMBF-Projekt "Work and Study" für die Programmierung von Course-Apps eingesetzt wird. Course-Apps sind Web-Apps für E-Learning-Zwecke, die Web-Based Trainings (WBTs) für Smartphone-Plattformen zur Verfügung stellen. ccm-Komponenten unterliegen meist der MIT-Lizenz und eröffnen einen freien Zugang zu Komponenten und Apps. Sie werden für E-Learning-Zwecke bereits eingesetzt, sind aber auf dieses Anwendungsfeld nicht beschränkt. ccm ist allgemein für WWW-Entwicklungen interessant, um Modularisierung, Einbettbarkeit, Wiederverwendbarkeit und Produktivität zu steigern. Im begleitenden Workshop werden Entwickler in die ccm-Programmierung eingeführt und bekommen gezeigt, wie man vorhandene Komponenten nutzen, neue Komponenten entwickeln und in einem Marktplatz veröffentlichen kann. Zudem werden weitere Aspekte von ccm vertieft und praktische Lösungen angeboten.