Version 1.0

lecture: VlizedLab - Eine Open Source-Virtualisierungslösung für PC-Räume

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Mit dem Vlizedlab (www.vlizedlab.at) können PC-Räume in Schulen mit minimalem Aufwand mit Virtualisierungstechnologie ausgerüstet werden, sodass die Studierenden ausschließlich in virtuellen PCs arbeiten, die in einem schlanken, aus Open Source-Komponenten bestehenden Basissystem laufen. Dadurch lassen sich viele Übungen von Office über Multimedia bis zu Systemadministration auf völlig neue Weise bei freier Wahl des Betriebssystems durchführen.

Die Vielfalt der Lehrveranstaltungen, die in einem PC-Raum abgehalten werden, stellen an die Software-Ausstattung der PCs enorme Anforderungen: Diversität von Software und Betriebssystemen, Rechtevergaben am Studierende, kontrollierte Netzwerkbereiche, maximale Ausfallzeiten, etc. Um diese Anforderungen mit einem leicht zu bedienenden System zu erfüllen, haben wir mit dem "VlizedLab" eine Lösung implementiert, in der die Studierenden ausschließlich in virtuellen PCs arbeiten, die in einem schlanken, aus Open Source-Komponenten bestehenden Basissystem laufen. Das System beinhaltet auch Komponenten zur (automatischen) Verteilung der Installation im Raum, sodass die PCs automatisch konsistent gehalten werden. Eine ganze Palette an automatischen oder einfach zu bedienenden Störungsbehebungsmechanismen sichert einen störungsarmen Betrieb. Und die Möglichkeit, jeden einzelnen Übungs-PC auf den Saal-Projektor durchzuschalten ist auch bereits im Basis-System integriert und damit vom Übungs-PC unabhängig.

Mit dem "VlizedLab" können nicht nur viele Übungen, etwa im Bereich Office, Programmierung, Simulation, Multimedia, etc. störungsfreier und mit einem breiteren Spektrum an eingesetzter Software durchgeführt werden, sondern es werden auch etliche Übungen etwa im Bereich Betriebssysteme, Systemadministration, Datenbanken, Serverbetrieb, Netzwerk, etc. mit dieser Infrastruktur überhaupt erst möglich. Auch komplexe Übung, die eine flexible Simulation von Hardware erfordern (Beispiele: Netzwerk Client-Server-Firewall, Installation oder Migration von Betriebssystemen, RAID Ausfall von Festplatten, ...) sind ohneweiteres möglich.

Damit eignet sich das "VlizedLab" für die verschiedensten Bildungs-Bereiche vom Pflichtschulbereich bis zu IT-Schulungen und Fachhochschulen. Und weil die verschiedenen virtuellen Übungsrechner mit allen gängigen Betriebssystemen (Windows, verschiedene Linuxe, FreeBSD, etc.) laufen können, können Schüler und Schülerinnen von Anfang an mit einer heterogenen IT-Landschaft vertraut werden.

Neuerdings wird in Zusammenarbeit mit den Österreichischen Ministerium für Bildung und Frauen an der Integration mit zentralen (Terminal-)Services und einer Server-Version des Vlizedlab gearbeitet, um auch in PC-Raum-losen Bildungseinrichtungen, in denen Studierende im Sinne von "Bring-Your-Own-Device" auf einer Vielzahl verschiedener Geräte arbeiten, unterrichten zu können.

Damit wird eine flexible Schul-IT-Lösung zu geschaffen, die den Arbeitsaufwand für die lokale Administratoren bzw. Kustoden an den Schulen minimiert und eine flexible Koexistenz/Migration verschiedener IT-Lösungen ermöglicht.

Und weil das "VlizedLab" ausschließlich aus Open Source Komponenten besteht, könnte es an jeder Bildungseinrichtung lizenzkostenfrei eingesetzt werden.

Das Vlizedlab ist bereits seit einigen Jahren an einigen österreichischen Schulen und Fachhochschulen im praktischen Betrieb.

Wir berichten über den Aufbau das "VlizedLab", über praktische Erfahrungen und über die neuesten Updates dieses Projekts.